Arbeiten mit dem Zettelkasten

Einigen Lesern wird es vielleicht bereits aufgefallen sein, dass ich unter anderem einen Zettelkasten programmiert habe, den – nicht nur – ich für meine wissenschaftliche Arbeit gut gebrauchen kann. Unabhängig davon, wie gut oder leistungsstark so ein Programm ist: Für viele Anwender stellt sich immer wieder die Frage, wie man am besten mit so einer Software arbeitet. Man kann an dieser Stelle natürlich auf Luhmann persönlich verweisen, der die Arbeitsweise seines hölzernen Zettelkastens in einem Interview beschreibt. Aber darüber hinaus möchte ich noch auf diesen Blogeintrag aufmerksam machen, wo eine interessante und vielleicht auch aufschlussreiche Diskussion zu diesem Thema stattfindet.

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7 Kommentare zu „Arbeiten mit dem Zettelkasten

  1. Pingback: Wissenswerkstatt
  2. Ich bin begeistert. Vielen Dank für dieses geniale Tool. Jetzt war ich eben schon damit beschäftigt, die Werbetrommel zu rühren (http://tinyurl.com/5zacvn) und habe darüber vollkommen vergessen, hier meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen.

    Seit Jahren schlage ich mich mit der Frage herum, wie ich meine ganzen Texte und Textfragmente sortieren, aufbewahren und für die weitere Verarbeitung aufbereiten kann.

    Mindmanager und Freemind dienen zum Brainstormen und sortieren, Keynote dient als Outliner, um etwas Größeres in Form zu bringen, WriteMonkey und Q10 sind wunderbare Tools zum Schreiben an sich (zumal mit angenehm nostalgischem, wenn auch peinlichem Schreibmaschinengeklapper), aber was mir gefehlt hat war eine Möglichkeit, große Mengen an Text auf gute Weise zu verwalten.

    Das hat mich regelrecht lahmgelegt, da meine Texte quasi zu Gräbern für gute Ideen und Impulse wurden (wie potentiell falsch platzierte Zettel in Luhmanns Kasten – beeindruckend, wie er damit zurecht kam). TiddlyWiki fand ich vom Konzept und dem Look and Feel her auch nicht schlecht. Aber große Datenmengen (und darauf läuft es unweigerlich hinaus) machen die Flock-Performance mürbe…

    Aber der „Zettelkasten“ ist wirklich ein Meilenstein für meine schreibende Produktivität. Ganz herzlichen Dank dafür.

    Demnächst werde ich noch ein bisschen mehr dazu in meinem etwas verkümmerten Schreibblog veröffentlichen: http://schneeweiss.martinwedgwood.com.

  3. Hallo Martin,
    vielen Dank für das Feedback. Derzeit arbeite ich auf Hochtouren an der neuen Version, die – weil auf Java basierend – dann auch unter Mac, Linux etc. läuft. Die Entwicklung schreitet recht schnell voran derzeit, sodass bald hoffentlich eine erste öffentliche Testversion verfügbar sein wird.

  4. Hallo Strenge Jacke,
    bin ebenfalls sehr gespannt und freue mich besnders auf die Verfügbarkeit auf allen Plattformen!
    Mein gegenwärtiger Entscheidungsprozeß zog sich auf 3 Tools zusammen:
    freemind wegen seiner Verfügbarkeit ebenfalls,
    study.log leider nur auf Windows,
    ganz neu basket, leider nur auf Linux.
    Schlecht erwies sich bei den neuen Tools auch tomboy, obwohl es gerade eine gute Anleitung dazu gibt.
    Entschieden habe ich mich für citavi wegen seiner neuen Pickker – eine bemerkenswerte Funktion.
    Weiter beobachte ich mahara, weil es unter den ePortfolios eine deutsche Oberfläche hat, zugleich eine klare Bestimmung/Entscheidung über einen öffentlichen und weiter privaten Tei.
    Dieser eeePc ist für den mobilen Einsatz und seiner noch gut bedienbaren Tastatur sehr gut!
    Mit freundlichen Grüßen

    Siegfried Werner
    seniorTrainer und Fotograf

  5. Hallo Daniel,

    habe hier gerade die neueste openSUSE 11.0. Insofern bin ich natürlich auch gespannt auf die Java-Variante. Planst Du in der Java-Fassung Internationalisierung für Labels etc. mit ein? Es gibt sicher einen grossen Markt da draussen für Dein geniales Tool.

    Einen guten Rutsch und viel Spass bei der weiteren Entwicklung
    Martin

    P.S: Wäre genial, wenn Du hier für die Kommentare die E-Mail Follow-Up Option hättest. Habe Deine Antwort nur per Zufall über Google gefunden…

  6. Hallo Martin,

    das Programm ist gleich auf Mehrsprachigkeit angelegt, sodass eine Übersetzung in verschiedene Sprachen relativ einfach möglich ist – entsprechende Sprachkenntnisse vorausgesetzt. 😉

    Sieh dir mal das aktuellste Posting hier im Blog an, da findest du eine aktuelle Testversion, die du unter Suse ausprobieren kannst.

    Mit E-Mail-Followup muss ich mal sehen. Zurzeit komme ich nicht dazu, mich um mein Blog zu kümmern, leider…

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