Nachhaltigkeit als Steuerungsinstrument

Ich möchte an dieser Stelle an die Ausführungen des letzten Beitrags anschließen. Die Frage war, welche Probleme die Gesellschaft produziert, für die Nachhaltigkeit dann als Lösung angesehen werden kann.

Ein Problem, das die moderne Gesellschaft unweigerlich produziert, wäre ihre Risikoaffinität. Aufgrund funktionaler Differenzierung und operativer Geschlossenheit der gesellschaftlichen Teilsysteme (Politik, Wirtschaft, Religion…) gibt es keine zentrale Instanz mehr, die die Gesellschaft steuert. Dies wiederum hat auch Auswirkungen auf die Individuen, deren Zugang zu gesellschaftlichen Funktionssystemen nicht automatisch, sondern selbstorganisiert geschehen muss.

[Das Individuum] ist in zunehmenden Maße gezwungen, mit pluralen Inklusionsverhältnissen und mannigfaltigen Anschlussrisiken umzugehen.(Wetzel 2005: 196)

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Nur Fragen, die prinzipiell…

…unentscheidbar sind, können wir entscheiden (Heinz von Foerster). Meiner Meinung nach schlicht genial! Was entscheidbar ist, kann man trivialen Maschinen wie Computern überlassen, die entsprechend berechnen, wie zu entscheiden ist. Menschen jedoch, und hier speziell Manager oder Führungskräfte, müssen über Dinge entscheiden, die prinzipiell unberechenbar sind. Das ist das Problem der Führung.

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