Update auf Zettelkasten 3.1.1

Zwei Wochen nach Erscheinen der Version 3.1 liegt jetzt ein Update des Zettelkastens für Windows, Macintosh und Linux vor. Neben kleineren Fehlerbeseitigungen sind zwei wesentliche Neuerungen hinzugekommen:

Zum einen wird die Relevanz von Verbindungen zwischen Zetteln angezeigt, sozusagen die Vernetzungsstärke von Zetteln.

Zum anderen achtet das Programm jetzt noch mehr auf Schlagwörter, für die Synonyme eingetragen wurden (siehe dazu auch Videoanleitungen zur Synonymfunktion). Werden Schlagwörter, die als Synonyme eingetragen sind, umbenannt, so können jetzt dazugehörige Synonyme ebenfalls automatisch mit umbenannt werden.

Generell empfiehlt es sich bei der Arbeit mit dem Zettelkasten, die Synonym-Funktion zu verwenden, also Synonyme für Schlagwörter anzulegen. Zusammen mit der Schlagwort-Vorschlag-Funktion wird die Arbeit insbesondere mit zunehmender Komplexität des Zettelkastens deutlich vereinfacht, weil die Verschlagwortung wesentlich effektiver handzuhaben ist.

Zum Download…

Zettelkasten 3.1 erschienen

Der Zettelkasten ist ein Programm zum Verwalten wichtiger Textstellen, Exzerpte und Zitate. Darüber hinaus jedoch bietet er die Möglichkeit, die anschließende Verwendung dieser Textsammlung zwecks Textproduktion vorzunehmen. Dies wird durch den Zettelkasten erheblich vereinfacht.

Das Programm ist kostenlos sowohl für berufliche als auch private Zwecke und kann unter Windows (Vista, XP und andere), Mac OS X sowie diversen Linux-Betriebssystemen verwendet werden. Der Zettelkasten ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Spanisch zur verfügbar.

Neu in der Version 3.1 ist die umfassende Erweiterung der so genannten Schreibtisch-Funktion. Eine Videoanleitung zu dieser Funktion gibt es hier.

Das Programm kann hier heruntergeladen werden: http://zettelkasten.danielluedecke.de

Kalkül des Sozialen

Habe gerade eben entdeckt, dass Dirk Baecker ein Blog namens Social Calculus betreibt. Ich zitiere mal aus seinem ersten Beitrag (oder genauer: ich zitiere ihn ganz):

This is an invitation to social calculus. If you don’t mind, please start with the assumption of contradiction, not with the assumption of statement. You don’t lose anything because a contradiction is a statement as well. Yet it combines positive and negative value.

For any social calculus this seems more than appropriate.

Viel Spaß!

Was ist was?

Wer etwas intensiver die Debatte um Systemtheorie und auch Netzwerktheorie verfolgt, dem fällt sicherlich auf, dass es zunehmend Versuche gibt, eine Annäherung dieser beiden Theorien zu erreichen.

Die Fragen sind unter anderem, ob die Netzwerktheorie dort weiterhelfen kann, wo Luhmann seine Theorie eventuell noch nicht so intensiv ausgearbeitet hat, wie bspw. beim Theoriestück der strukturellen Kopplung.

Ich möchte die Diskussion an dieser Stelle gar nicht weiter kommentieren, sondern ein „Fundstück“ zeigen, dass ich kürzlich per E-Mail erhalten habe. Es geht um zwei Zitate, eines von Stephan Fuchs, ein anderes aus einer englischen Übersetzung eines Luhmann-Werkes:

Networks are systems of relations (Stephan Fuchs)

Systems are networks of relations (Luhmann)

So einfach ist das.

Wozu Wirtschaftstheorie?

Vor einiger Zeit berichtete ich vom Carl-Auer-Blog, in dem Fritz Simon (s)ein neues Buch live schrieb. Ebenfalls vor einiger Zeit habe ich auf die Zeitschrift Revue für Postheroisches Management hingewiesen.

Nun habe ich heute eine persönliche E-Mail erhalten, mit einem Hinweis, dass Fritz Simon wieder ein Buch live schreibt, und zwar im Blog der Zeitschrift Revue für Postheroisches Management. Interessant sind vermutlich zwei Dinge: Zum einen natürlich das Blog bzw. das Live-Entstehen des Buches… Zum anderen, dass ich persönlich angeschrieben wurde! Wie auch immer, gerne verweise ich auf das Blog, sodass jeder das Entstehen des Buches mitverfolgen und -kommentieren kann: Blog für Postheroisches Management!

Geschlossene, umweltoffene Systeme

Vor einiger Zeit hatte ich über die Tagung X-Organisationen berichtet. Jetzt gibt es bei YouTube zu dieser Tagung und aus ihrem Vorfeld erste Videos mit Kurzinterviews. Eines von Dirk Baecker zur Frage, wie geschlossene Systeme umweltoffen operieren können, möchte ich hier vorstellen:

Beiträge zu den Vorträgen finden sich auch in der Revue für Postheroisches Management, unter anderem auch ein interessanter Beitrag von Baecker zu den Epochen der Organisation.

Kulturformen im Web 2.0

Kommunikativer Überfluss?, fragt Steffen Büffel, und passend dazu lese ich heute morgen im Zug in der Revue für Postheroisches Management (Ausgabe 1) einen Beitrag von Dirk Baecker zum Thema Epochen der Organisation. Passend insofern, weil Baecker hier die von Luhmann skizzierten Epochen der Gesellschaft nachzeichnet, die sich anhand der Einführung bestimmter Verbreitungsmedien (Schrift, Buchdruck, Computer) unterscheiden lassen, und auf diese „Katastophen“, diesen Sinnüberschuss, mit der Entwicklung bestimmter Kulturformen reagieren, um den Sinnüberschuss durch die Verbreitungsmedien zu selegieren, also nur selektiv aufzunehmen und somit „verarbeitbar“ zu machen.

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Systemtheorie und Netzwerktheorie

Heute morgen während der Fahrt ins Büro kam mir eine Idee, die an meine Überlegungen zum Schnittstellenmanagement als System anschließt. Es geht, kurz gesagt, darum, eine Methode zu finden, um das empirische Vorgehen in der Doktorarbeit mit der theoretischen Herangehensweise kompatibel zu machen. Noch kürzer: Welche Methode passt zur Systemtheorie als Methodologie?

Weiterlesen „Systemtheorie und Netzwerktheorie“