Laws of Form-Gleichungen in MS-Office erstellen

Erneut habe ich meine Arbeitsumgebung anders eingerichtet, aber nur minimal. Ich habe jetzt das eigentlich von mir verschmähte Microsoft Office installiert, und zwar Office 2011 für Mac. Es ist derzeit die aktuellste Office-Version überhaupt, d.h. auch neuer als das Windows-Pendant.

Es gab mehrere Gründe für den Wechsel zu Microsoft Office. 1.) Kompatibilität mit meinem Uni-Laptop, auf dem Windows und Office 2003 installiert sind. MS Office ist das Office-Paket im Team, bei der Arbeit an einem Text durch mehrere Kollegen ist da ein Dateiaustausch ohne größere Schwierigkeiten enorm zeitsparend. 2.) Dank der Campus-Lizenz war der Anschaffungspreis für das Office-Paket akzeptabel. 3.) Office für Mac sieht einfach schick aus, steckt ästhetisch LibreOffice in die Tasche und hält auch mit iWork locker mit.4.) Das neue Office hat viele gute Features und läuft nach meinen Erfahrungen auch stabil. Mit Word habe ich gerade die Arbeit an einem sehr langem Text beendet, es gab keine Zicken bzgl. Seitensprüngen, man musste nicht ständig das Layout nachjustieren, das Einfügen von Inhalten aus der Zwischenablage ist intelligent gelöst im Hinblick auf die gewählte Formatierung und: Zotero arbeitet problemlos mit Office für Mac zusammen.

Das Dateiformat von Office für Mac ist akzeptabel (deutlich besser als das alte Office-Format und hinsichtlich der Standardisierung wohl auch besser als die iWork-Formate). Die Unterstützung des OpenDocument-Formats wäre wünschenswert, ist noch nicht enthalten, soll aber folgen. Hoffentlich…

Bleibt noch die Schwierigkeit mit den Laws-Of-Form-Gleichungen. Diese hatte ich bereits mal für Word erstellt, aber nur für Word 2003, und da gab es Probleme bei längeren Variablen innerhalb der Gleichung, die zu unschönen Tabellenzellenumbrüchen führten. Merkwürdigerweise ist das bei Office 2011 nicht mehr so. Die Gleichungen sind also „flexibel“. Das hat mich veranlasst, hier einfach eine Vorlage zum Download anzubieten.

Downloads

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Laws of Form-Gleichungen in Office erstellen

Es ist ja nicht so, dass die Literaturverwaltung das einzige Problem ist, mit dem man sich herumschlägt. Wenn man einen Text schreiben möchte, in dem die Form-Gleichungen von George Spencer-Brown verwendet werden sollen, stellt sich die Frage, wie man dies am praktischsten umsetzt. Ein Formel-Editor steht dafür leider nicht zur Verfügung.

Laws of Form und LaTex
In LaTex lassen sich Form-Gleichungen sehr leicht erstellen, dank der Inspiration von Sebastian und den sehr hilfreichen Hinweisen aus dem Mr. Unix-Forum. Wie das ganze dann aussieht, habe ich in einer Video-Anleitung zur LaTex-Exportfunktion im Zettelkasten beschrieben:

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Vom Zettel zum Text

Gelegentlich wird der Zettelkasten als Literaturverwaltung beschrieben. Das ist eigentlich genau nicht der Fall, denn vernünftig Literatur verwalten wie bspw. mit BibDesk oder JabRef geht mit dem Zettelkasten nicht. Vielmehr soll der Zettelkasten dazu dienen, das Erstellen und Vorbereiten von Texten zu erleichtern. Dazu jedoch bietet es sich an, parallel zum Zettekasten eine Literaturverwaltung zu verwenden. Wie das ganze dann nachher verwendet werden kann, soll in diesem Beitrag kurz gezeigt werden…

1. Etwas lesen
Zuerst müssen Zettel erstellt, d.h. also etwas gelesen werden. Das, was gelesen wird, sollte erst einmal in das Literaturverwaltungsprogramm der Wahl (BibDesk, JabRef, Citavi, Bibliographix, Zotero…) eingetragen werden. Damit erspart man sich später unter Umständen das mühsame Erstellen von Literaturverzeichnissen. Anschließend wird gelesen und exzerpiert. Idealerweise nicht pauschal per Copy & Paste, auch keine ewig langen Zettel. Zu empfehlen ist eine Arbeitsweise, wie ich sie hier beschrieben habe.

2. Etwas eingeben – Zettel erstellen
Das Gelesene kann nun im Zettelkasten verwertet werden. Am Anfang ist das Anlegen neuer Zettel vielleicht noch einfach, mit der Zeit wird der Umfang an Literatur und Schlagwörtern immer größer und die Zuordnung / Verschlagwortung schwieriger. Dabei unterstützt der Zettelkasten jedoch (Grundlegendes siehe hier).

3. Literaturangaben im Zettelkasten
Bereits während der Neueingabe von Zetteln ist es empfehlenswert, so genannte Literaturfußnoten zu erstellen. Dazu sollte die zuvor in der Literaturverwaltung gespeicherte Literatur in den Zettelkasten importiert werden – man kann aber auch später Literaturangaben im Zettelkasten mit den entsprechenden Einträgen aus einem Literaturverwaltungsprogramm verknüpfen (über das Zuweisen von bibkeys).

4. Textproduktion: Gliederung
Angelehnt an (salopp beschrieben) Luhmanns Vorgehen, Zettel auf dem Schreibtisch auszubreiten, anzuordnen und zu einem zusammenhängenden Text zusammen zu stellen, gibt es im Zettelkasten die so genannte Schreibtischfunktion. Diese setzt voraus, das bereits einige Zettel im Zettelkasten eingetragen wurden.

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